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Hospitation deutscher Lehrkräfte an Schulen im Vereinigten Königreich im Schuljahr 2018/2019
Bek. d. MK vom 5.4.2018 - 44 - 50 121/1-5 UK (SVBl. 5/2018 S. 244)

In Zusammenarbeit mit UK-German Connection in London bietet der Pädagogische Austauschdienst im Sekretariat der Kultusministerkonferenz auch im Schuljahr 2018/2019 deutschen Lehrkräften wieder die Möglichkeit, in einem Zeitraum von ein bis drei Wochen an Schulen im Vereinigten Königreich zu hospitieren und sich damit sprachlich, didaktisch und landeskundlich weiterzubilden. Neu ist in diesem Programmjahr, dass auch Hospitationen von nur einer Woche möglich sind. Damit möchte man sowohl den englischen Schulen als auch den deutschen Lehrkräften in ihren Planungen entgegenkommen. Die zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalte sollten aber weiterhin die Regel sein.

Die Hospitationen können nach gegenseitiger Vereinbarung zwischen der hospitierenden Lehrkraft und der gastgebenden Schule in einem ein-, zwei- oder dreiwöchigen Zeitraum im Schuljahr 2018/2019 individuell stattfinden. Der gewünschte Hospitationszeitraum ist auf dem Bewerbungsformular ganz oben im Kopf anzugeben.

Es können sich erfahrene und engagierte Lehrkräfte aus dem Primarbereich und der Sekundarstufe I und/oder II, vorzugsweise mit der Lehrbefähigung für das Fach Englisch bzw. mit Lehrbefähigung für andere Fächer und guten Englischkenntnissen, bewerben.

Die Fahrt- und Aufenthaltskosten sind von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Es stehen keine Mittel für Zuschüsse seitens des Pädagogischen Austauschdienstes zur Verfügung. Im Allgemeinen wird die deutsche Lehrkraft für die Dauer der Hospitation im Vereinigten Königreich als „paying guest“ in einer Familie oder Pension untergebracht und verpflegt. Die Kosten hierfür liegen zurzeit bei ca. 100 Pfund pro Woche. Die Art der Bezahlung sollte vorher mit der Gastfamilie geklärt werden.

Es können jedoch die Auslagen bis zu 100 Euro erstattet werden, sofern im Haushaltsplan Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden. Der Antrag ist formlos an die zuständige Regionalabteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde zu richten. Dabei ist die Ausschlussfrist des § 19 Abs. 2 S. 1 NRKVO zu beachten; unbeschadet dieser sechsmonatigen Frist sollen aus haushaltswirtschaftlichen Gründen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Auslagenerstattung so bald wie möglich nach Beendigung des Hospitationsaufenthaltes beantragen.

Nach der offiziellen Mitteilung über die Hospitationsschule und der Einigung auf einen Hospitationstermin müssen die Lehrkräfte unter Beachtung der entsprechenden Vorschriften eine Dienstreise beantragen.

Die tatsächlichen Vermittlungschancen hängen davon ab, wie viele Schulen im Vereinigten Königreich bereit sein werden, eine Lehrkraft aus Deutschland zur Hospitation aufzunehmen, und inwieweit Termine, Profile und Schultypen zusammenpassen. Lehrkräfte, die bereits mit einer Gastschule in Kontakt stehen und deren Schulleitung schriftlich die Bereitschaft zur Aufnahme erklärt hat, haben besonders gute Aussichten auf eine Teilnahme am Programm.

Die Bewerbungsunterlagen und das Informationsblatt können bei den zuständigen Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde angefordert oder im Internet auf der Homepage des Pädagogischen Austauschdienstes in Bonn unter http://www.kmk-pad.org/programme abgerufen werden. Auch eine Anforderung per E-Mail unter meingard.baumann @kmk.org ist möglich.

Die Bewerbung muss auf dem Dienstweg bis zum 23.5.2018 in dreifacher Ausfertigung (ein Exemplar in englischer Sprache) bei der zuständigen Regionalabteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde vorgelegt werden.

Nach dem Hospitationsaufenthalt bittet der Pädagogische Austauschdienst in Bonn um einen Erfahrungsbericht in elektronischer Form - wenn möglich mit Fotos. Die Lehrkräfte erklären sich bereit, ihre Berichte ganz oder in Auszügen unter Beachtung des Datenschutzes für Publikationen, zur Weitergabe an die Partnerorganisation oder zur Information von künftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung zu stellen.

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