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Kommunikation - Interaktion - Kooperation in Schule und Unterricht
Fortbildungslehrgang
Bek. d. MK v. 10.7.2017 – 25.5-81 411/03 (SVBl. 08/2017 S. 436)

Vom 1.2.2018 bis 31.7.2019 können bis zu 60 Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer an der Fortbildung „Kommunikation - Interaktion - Kooperation” (KIK) teilnehmen. Diese Fortbildung zur Kompetenzerweiterung von Klassenlehrkräften wird seit mehreren Jahren im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums von der Niedersächsischen Landesschulbe - hörde (NLSchB) in Kooperation mit der Universität Hildesheim durchgeführt und wurde bereits mehrfach erfolgreich evalu - iert. Die Fortbildung erfolgt in regionalen Studienzirkeln und wird von einer schulpsychologischen Dezernentin oder einem schulpsychologischen Dezernenten geleitet.

Klassenlehrkräfte werden in dieser Fortbildung qualifiziert, um Möglichkeiten der positiven Gestaltung der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften theoretisch zu reflektieren, praktisch zu erproben, zu dokumentieren und auszuwerten.

Kommunikation bezieht sich auf die Verbesserung der Alltagsgespräche von Lehrkräften mit Schülerinnen und Schü - lern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen,

Interaktion meint die konstruktive Gestaltung der sozialen Beziehungen der Schülerinnen und Schüler untereinander und der Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern,

Kooperation steht für die Verbesserung der Zusammenarbeit im Kollegium, mit Eltern und Elternvertretungen und den Schülerinnen und Schülern.

Ziel ist darüber hinaus, das Programm systematisch und nachhaltig im Konzept der Schule zum sozialen Lernen und im Schulprogramm zu verankern.

Zielgruppe

Insgesamt bis zu 30 Schulen können mit mindestens je zwei Klassenlehrkräften ab Klasse 3 (möglichst Jahrgangsteams) teil nehmen. Wie die Evaluationsstudien zeigen, werden die größten Erfolge in neu gebildeten Klassen erreicht. Deshalb werden Klassenlehrkräfte bevorzugt aufgenommen, die im Schuljahr 2018/2019 eine neue Klasse übernehmen.

Laufzeit: 8.2.2018 bis 31.7.2019

Einführungskurs: Donnerstag, 8.2., bis Samstag, 10.2.2018, in Hannover

Qualifizierungsbausteine

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21 Ganztagsveranstaltungen in der Unterrichtszeit, in denen theoretische und praktische Kompetenzen vermittelt und praktische Projekte für die Arbeit in der eigenen Klasse vorbereitet werden. Die Umsetzung wird durch Hospitationen und Supervision begleitet,
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vier Halbwochenkurse in der unterrichtsfreien Zeit,
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Arbeit in regionalen, schulformgemischten Gruppen (ca. 10 bis 14 Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, mind. zwei aus einer Schule) unter der Leitung einer schulpsychologischen Dezernentin oder eines schulpsychologischen Dezernenten.

Kosten

Für die Teilnehmenden fallen keine Referenten- oder Kurskos - ten an. Die im Rahmen der Kompaktkurse anfallenden Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden zentral übernommen. Alle weiteren Reisekosten sind aus dem Schulbudget zu finanzieren und daher der Schule zur Abrechnung vorzulegen. Im Bedarfsfall können zusätzliche Kosten für Raummieten für die Studienzirkelsitzungen bis maximal 60 Euro pro Halbjahr entstehen. Diese sind ebenfalls über die Schulen abzurechnen.

Bewerbungs- und Auswahlverfahren

Das Angebot der KIK-Fortbildung richtet sich vorrangig an Schulen, die in ihrem Schulprogramm einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Erziehung zum sozialen Lernen setzen und die Kompetenz der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für die Schulentwicklung nutzen wollen. Deshalb werden bei der Auswahl die folgenden Kriterien besonders berücksichtigt:

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breiter Konsens im Kollegium,
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Bereitstellung einer Verfügungsstunde pro Klasse für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Praxisphase (Schuljahr 2018/2019),
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Verpflichtung der Schule, zum Thema „Klassenklima” eine schulinterne Fortbildung durchzuführen, in deren Rahmen die Erfahrungen der teilnehmenden Lehrkräfte ausgewertet werden.

Wegen der begrenzten Anzahl der Fortbildungsplätze werden die Studienzirkel in folgenden Regionen eingerichtet:

Regionalabteilung Braunschweig
Studienzirkel I:
(Stadt Braunschweig, Stadt Salzgitter, Landkreis Helmstedt)

Regionalabteilung Hannover
Studienzirkel I:
(Stadt und Region Hannover und Landkreis Schaumburg)

Regionalabteilung Lüneburg
Studienzirkel I:
(Landkreise Cuxhaven, Stade)
Studienzirkel II:
(Landkreise Rotenburg /Wümme, Verden und Osterholz-Scharmbeck)

Regionalabteilung Osnabrück
Studienzirkel I:
(Stadt und Landkreis Osnabrück)
Studienzirkel II:
Stadt Emden, Landkreise Aurich, Leer und Wittmund

Die Schulleiterin oder der Schulleiter sendet die Bewerbung bis zum 20.11.2017 auf dem Dienstweg an das Dezernat 5 der für die Schule zuständigen Regionalabteilung der NLSchB. Die Schulleitung begründet den Antrag und fügt eine Stellung - nahme bei, in der die Vorstellungen der Schule zur Verankerung von KIK im Schulalltag erläutert werden. Die Auswahl trifft die NLSchB; sie nimmt auch die Zuordnung zu einem Studienzirkel vor.

Weitere Auskünfte erteilen

Braunschweig: Herr Aschenbach, Tel.: 0531 484-3373 E-Mail: achim.aschenbach@nlschb.niedersachsen.de

Hannover: Herr Deseniß, Tel.: 0511 106-2442, E-Mail: bernd.deseniss@nlschb.niedersachsen.de

Frau Frankenberg, Tel.: 0541 314-377, E-Mail: susanne.frankenberg@nlschb.niedersachsen.de

Lüneburg: Herr Kruse, Tel.: 04261 840634, E-Mail: lutz.kruse@nlschb.niedersachsen.de

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