Schule und Recht in Niedersachsen

Gesetze, Verordnungen, Erlasse und Kommentare

Schure.de - Schule und Recht
Startseite --- Hochschulen - Universitäten - Studium --- Verordnung über Zulassungszahlen für Studienplätze zum ...

Verordnung über Zulassungszahlen für Studienplätze zum Wintersemester 2015/2016 und zum Sommersemester 2016 (ZZ-VO 2015/2016)
Vom 26. Juni 2015 (Nds. GVBl. Nr. 9/2015 S. 105) - VORIS 22220 -

Aufgrund des § 9 Satz 1 Nr. 3 des Niedersächsischen Hochschulzulassungsgesetzes vom 29. Januar 1998 (Nds. GVBl. S. 51), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 11. Dezember 2013 (Nds. GVBl. S. 287), wird verordnet:

§ 1

(1) 1Für die Studiengänge an den Hochschulen in staatlicher Verantwortung werden die Zulassungszahlen für das Wintersemester 2015/2016 und das Sommersemester 2016 durch die Anlagen 1 und 2 festgesetzt. 2Auf die jeweiligen Zulassungszahlen werden die Bewerberinnen und Bewerber für die angestrebten Abschlüsse mit den Faktoren nach der Anlage 3 angerechnet.

(2) 1Im Wintersemester 2015/2016 frei gebliebene Studienplätze des ersten Semesters sind vorrangig den Zulassungszahlen des ersten Semesters im Sommersemester 2016 hinzuzuzählen, soweit ein Studienbeginn zum Sommersemester 2016 angeboten wird. 2Danach noch freie Studienplätze sind für höhere Semester zu vergeben.

§ 2

1Ist ein Studiengang im ersten Semester zulassungsbeschränkt, so gilt dies auch für eingerichtete höhere Semester. 2Die jeweilige Zulassungszahl für jedes höhere Semester ergibt sich aus der Differenz zwischen der Zulassungszahl für Studienanfänger (Wintersemester 2015/2016 oder Sommersemester 2016) und der Zahl der Studierenden nach Ablauf der Rückmeldefrist für das entsprechende höhere Semester, sofern in Anlage 1 Abschnitt II nichts anderes bestimmt ist. 3Dabei gilt

  1. im Wintersemester 2015/2016
    a)
    für Fachsemester mit ungerader Zahl die für das Wintersemester,
    b)
    für Fachsemester mit gerader Zahl die für das Sommersemester,
  2. im Sommersemester 2016
    a)
    für Fachsemester mit ungerader Zahl die für das Sommersemester,
    b)
    für Fachsemester mit gerader Zahl die für das Wintersemester

festgesetzte Zulassungszahl.

§ 3

1Nach Abschluss der Vergabeverfahren werden freie Studienplätze den Studienplätzen der anderen Studiengänge derselben Lehreinheit zugerechnet. 2Dazu ist eine Nachbesserung entsprechend den Vorschriften der Kapazitätsverordnung vom 23. Juni 2003 (Nds. GVBl. S. 222), zuletzt geändert durch Verordnung vom 23. Mai 2014 (Nds. GVBl. S. 145), vorzunehmen. 3Die freie Aufnahmekapazität ist auf andere Studiengänge derselben Lehreinheit im Verhältnis der noch nicht berücksichtigten Zulassungsanträge zu verteilen.

§ 4

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

__________
Hannover, den 26. Juni 2015


Anlage 1
(zu § 1 Abs. 1 Satz 1)

I. Zulassungszahlen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den nachstehend genannten Hochschulen

pdf-Datei Anlage 1 liegt als pdf-Datei vor.


Anlage 2
(zu § 1 Abs. 1 Satz 1)

Zulassungszahlen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den nachstehend genannten Fachhochschulen

pdf-Datei Anlage 2 liegt als pdf-Datei vor.


Anlage 3
(zu § 1 Abs. 1 Satz 2)

Faktoren für die Abschlüsse

Abschlüsse Faktor
Bachelor  
Bachelor-Studium in einem Fach 1,00
Bachelor-Studium in zwei Fächern  
Hauptfach 0,67
Nebenfach 0,33
Major-Fach an der Universität Lüneburg 0,83
Minor-Fach an der Universität Lüneburg 0,17
Gleichgewichtete Fächer je 0,50
Sonderpädagogik als Hauptfach 0,75
Unterrichtsfach in Kombination mit Sonderpädagogik als Hauptfach 0,25
Berufliche Fachrichtung als Hauptfach mit einem weiteren Unterrichtsfach 1,00
Aufteilung für die berufliche Fachrichtung und das Unterrichtsfach gemäß dem credit-point-System oder dem Semesterwochenstunden- Verhältnis an der Hochschule
Berufliche Fachrichtung als Hauptfach an der Universität Lüneburg 0,80
Unterrichtsfach in Kombination mit einer beruflichen Fachrichtung als Hauptfach an der Universität Lüneburg 0,20
Wirtschaftswissenschaften als Hauptfach an der Universität Oldenburg 0,75
Unterrichtsfach in Kombination mit Wirtschaftswissenschaften als Hauptfach an der Universität Oldenburg 0,25
Wirtschaftspädagogik als Hauptfach an der Universität Göttingen 0,80
Unterrichtsfach in Kombination mit Wirtschaftspädagogik als Hauptfach an der Universität Göttingen 0,20
Master  
Master-Studium in einem Fach (konsekutiver Studiengang) 1,00
Master-Studium in zwei Fächern (alle Lehramtsformen)  
Hauptfach 0,67
Nebenfach 0,33
Gleichgewichtete Fächer je 0,50
Sonderpädagogik als Hauptfach 0,75
Unterrichtsfach in Kombination mit Sonderpädagogik als Hauptfach 0,25
Berufliche Fachrichtung als Hauptfach mit einem weiteren Unterrichtsfach 1,00
Aufteilung auf die berufliche Fachrichtung und das Unterrichtsfach gemäß dem credit-point-System oder dem Semesterwochenstunden- Verhältnis an der Hochschule
Wirtschaftspädagogik als Hauptfach an der Universität Göttingen 0,72
Unterrichtsfach in Kombination mit Wirtschaftspädagogik als Hauptfach an der Universität Göttingen 0,28
Diplom, Staatsexamen 1,00
Magistra oder Magister artium  
Hauptfach 0,50
Nebenfach 0,25
Sonstige Abschlüsse in einem weiterführenden Studiengang 1,00
Zum Seitenanfang
Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)