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Deutsch-französischer Schüleraustausch über drei Monate (Brigitte-Sauzay-Programm)
Bek. d. MK v. 19.6.2018 - 21 - 50122 - 17/2 (SVBl. 8/2018 S. 419)

Zur Förderung der jeweiligen Sprache des Partnerlandes sowie der Kontakte von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Frankreich organisieren das Niedersächsische Kultusministerium, die Académie de Rouen (Haute-Normandie), die Académie Académie de Reims (Champagne), die Académie de Toulouse (Midi- Pyrénées) sowie die Académie d´Aix-Marseille (Bouches-du- Rhône) gemeinsam Schüleraustausche von mittlerer Dauer (drei Monate) in ihren Regionen. Die Maßnahme findet als Gruppenaustausch im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms des Deutsch-Französischen Jugendwerks statt.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 9 und 10.

In einem Matching-Verfahren wird jeweils eine französische Schülerin / französischer Schüler mit einer niedersächsischen Schülerin / einem niedersächsischen Schüler als Austauschpaar festgelegt. Hierbei handelt es sich im Regelfall um die am besten zusammenpassenden Schüler/innen, das heißt um ein Schüler/innen-Paar, das die meisten Übereinstimmungen bei Interessensfragen, Lebensgewohnheiten usw. hat.

Gehen mehr Bewerbungen ein als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Losverfahren.

Die Teilnahmewahrscheinlichkeit erhöht sich für Schülerinnen, wenn diese sich bereit erklären, einen französischen Jungen aufzunehmen.

Die Austauschtermine werden in gegenseitiger Abstimmung jährlich unter Berücksichtigung der Ferientermine festgelegt. In dieser Austauschrunde sind die Osterferien Bestandteil der Maßnahme.

Die französischen Schülerinnen und Schüler kommen im Austauschzeitraum 29.3.2019-21.6.2019 nach Niedersachsen. Niedersächsische Bewerberinnen und Bewerber müssen zum vorgenannten Termin in der Lage sein, eine französische Austauschschülerin bzw. einen französischen Austauschschüler aufzunehmen.

Der Austauschzeitraum für niedersächsische Schülerinnen und Schüler in Frankreich ist 6.9.2019-29.11.2019.

Bei diesem Schüleraustausch handelt es sich um eine Maßnahme auf Gegenseitigkeit zwischen den entsendenden und aufnehmenden Schulen einerseits sowie den Familien der beteiligten Schülerinnen und Schüler andererseits. Die beteiligten Schulbehörden haben lediglich Mittlerfunktion und sind nicht Vertragspartner.

Die Jugendlichen nehmen am Unterricht der Gastschulen teil und besitzen für die Dauer des Aufenthalts den Status von Gastschülerinnen und Gastschülern.

Die aufnehmenden Schulen beauftragen eine Lehrkraft mit der schulischen Betreuung der beteiligten Jugendlichen und stellen am Ende der Maßnahme eine Bescheinigung über Art, Umfang und Qualität der Teilnahme der Gastschülerinnen und Gastschüler an Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen aus. Ein entsprechendes Formular wird durch das Niedersächsische Kultusministerium zur Verfügung gestellt.

Die Gastfamilien gewährleisten angemessene Unterkunft/Verpflegung sowie die Betreuung der Austauschpartnerinnen und Austauschpartner. Auftretende Probleme im schulischen und persönlichen Bereich werden von den beteiligten Schulen und Familien (Erziehungsberechtigten) direkt und einvernehmlich geregelt. Die benannten betreuenden Lehrkräfte unterstützen die Beteiligten bei den Problemlösungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in der Regel aus Mitteln des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW), Brigitte- Sauzay-Programm, einen entfernungsabhängigen Fahrtkostenzuschuss (Pauschalbetrag). Der Zuschussantrag hierfür muss vollständig ausgefüllt, ausgedruckt und von der Schulleiterin oder dem Schulleiter sowie den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Der unterschriebene Antrag muss spätestens einen Monat vor Beginn des Austausches über die Plattform des DFJWs hochgeladen werden. Alle Informationen hierzu gibt es im Internet unter https://sauzay.dfjw.org. Die Zuschüsse werden vom DFJW gegen einen entsprechenden Verwendungsnachweis nach Abschluss der Maßnahme direkt an die Antragsteller gezahlt.

Antragsverfahren:

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Antragsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 an weiterführenden Schulen mit mindestens drei Jahren Französischunterricht und guten Sprachkenntnissen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen in der Lage sein, dem Unterricht im Gastland zu folgen. Die sozialen Kompetenzen müssen in einem Maße ausgeprägt sein, dass eine Integration in die Gastschule sowie in die Gastfamilie erwartet werden kann.
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In der Bewerbung sind zwingend E-Mail-Adressen anzugeben, die von den Bewerberinnen und Bewerbern sowie deren Eltern regelmäßig eingesehen werden und die über den Zeitraum der Austauschmaßnahme Bestand haben. Über diese E-Mail-Adressen erfolgen die Teilnahmebestätigung und der Versand aller erforderlichen Unterlagen.
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Bewerbungsfrist für interessierte Jugendliche ist der 15. Oktober 2018. (Später eingehende Bewerbungen können in der Regel nicht berücksichtigt werden.)
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Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt voraussichtlich bis Ende Januar 2019. Bei erfolgreicher Vermittlung erfolgt eine erste Benachrichtigung auf elektronischem Wege (E-Mail).

Die Anträge sind ab dem 8.8.2018 in elektronischer Form im Internet unter der Adresse http://3080.nibis.de/austausch_frankreich/bewerben.php?L=0 zu stellen. Ein Ausdruck ist durch die entsendende Schule im Original (mit Foto) mit schulischem Gutachten und Unterschrift der Schulleitung an die folgende Adresse einzureichen:

Niedersächsische Landesschulbehörde
Regionalabteilung Osnabrück - Dezernat 4
Frau OStR‘n Barbara Koenen
Hannoversche Straße 6-8
49084 Osnabrück

Weitere Auskünfte erteilt montags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr oder donnerstags von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr ebenfalls Frau Koenen, Tel.: 0541 77046-326, E-Mail: barbara.koenen@nlschb.niedersachsen.de.

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